Halbfinalserie gegen Heerenveen beginnt mit Heimspiel am Freitag

Ab Freitagabend sind es nur noch vier Mannschaften, die um den Meistertitel in der Central European Hockey League (CEHL) kämpfen. Und mittendrin befindet sich der EHC Neuwied, der als Titelverteidiger im Viertelfinale mit zwei 10:1-Siegen gegen Hauptrunden-Schlusslicht Mechelen seine Pflichtaufgabe erfüllte und jetzt gegen die Unis Flyers Heerenveen um den Einzug ins Endspiel kämpft. Die Niederländer qualifizierten sich im Nachsitzen gegen die Lüttich Bulldogs. Am Dienstag setzte man sich auswärts mit 2:1 durch und drehte die Serie. „Für mich kam Heerenveens Sieg eher überraschend. Ich hätte Lüttich vorn gesehen, aber wer im Halbfinale steht, der hat es auch verdient. Das Spiel zeigt, dass in den Play-offs noch weniger voraussehbar ist als in der normalen Runde“, sagt Neuwieds Manager Carsten Billigmann.
In der holten die Bären drei glatte Siege nach 60 Minuten, einmal behielten sie in der Verlängerung die Oberhand bei einer Niederlage im Penaltyschießen. Das klingt erneut nach der Favoritenrolle für die Neuwieder, jedoch warnt Billigmann: „Wir hatten gegen Heerenveen in der Vergangenheit auch schon Duelle, in denen wir uns sehr schwer getan haben. Wenn sie ihr Spiel aufziehen, sind sie unangenehm.“
Eine Herausforderung stellen nicht nur die gegnerischen Leistungsträger wie Matt Ustaski und Torhüter Martijn Oosterwijk dar, sondern auch der Halbfinal-Spielplan. Nach dem Heimspiel am Freitag ab 20 Uhr im Icehouse. Steht Spiel 2 in Heerenveen bereits am Samstag, 20.30 Uhr, an. Anders als im Viertelfinale sind drei Siege nötig, sodass der EHC am Dienstag, 20 Uhr, auf jeden Fall ein weiteres Heimspiel hat. Es wäre der frühstmögliche Termine, mit einem „Sweep“ die erneute Finalteilnahme fix zu machen. Billigmann: „Das wäre perfekt, aber wir haben eine schwierige Aufgabe vor uns.“