Bären empfangen am Freitagabend Leuven

Es ist das letzte Wochenende der „Spielplan-Korrektur“. Danach sind die wesentlichen Unterschiede bei den absolvierten Partien ausgebügelt. Vorbei sind die Zeiten, der Querrechnungen, wie viele Punkte in „Nachholspielen“ geholt werden müssen, um noch Platzwechsel in der Tabelle herbeizuführen. Es ist nicht überraschend, dass die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen die Lücke auf die erstplatzierten Bären reduziert haben, aktuell sind es noch sieben Zähler, am Sonntagabend könnten es vier sein, wenn die Voraussetzungen für die letzten drei Hauptrundenwochenenden identisch sind. „Wir wollen den ersten Platz verteidigen“, macht Manager Carsten Billigmann deutlich. Das noch offene Duell mit den Eaters im Icehouse ist genauso wichtig wie die Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Teams.
So heißt es auch am Freitagabend ab 20 Uhr im Icehouse, gegen die Tout Bien Leuven Chiefs die Favoritenrolle zu erfüllen. Für den Tabellensiebten aus Belgien dürfte es weder nach oben noch nach unten Verschiebungen geben. Dafür scheinen die Abstände auf die Plätze sechs und acht zu groß zu sein. Bislang hat der Tabellenführer in dieser Saison alle drei Partien gegen die Chiefs für sich entschieden, beim knappen 1:0 nach Verlängerung in Belgien aber auch erfahren, dass die Mannschaft nicht im Vorbeigehen zu bezwingen ist. Ungereimtheiten vor dem eigenen Tor wie beim 6:5 nach Verlängerung am Sonntag in Heerenveen will Trainer van Iersel im bevorstehenden Heimspiel nicht sehen.
Zum Personal der Bären für die nächste Heimaufgabe: Kapitän Jeff Smith fällt mit seiner Oberkörperverletzung weiterhin aus, bei Marcus Götz, der in Heerenveen krankheitsbedingt fehlte, klärt sich kurzfristig, ob er wieder zum Aufgebot zählt. Tom Chetik fehlt aus privaten Gründen.
Leuven hat in der CEHL-Meisterschaftsrunde 3 von 15 Spielen für sich entschieden, ist aber immer auch für eine Überraschung gut, wie der Achtungserfolg zu Hause gegen die Bären und das kürzlich erzielte 6:5 nach Verlängerung in Heerenveen zeigt. „Wir müssen konzentriert sind unsere Qualität ausspielen“, fordert Billigmann.