Bären empfangen am Freitagabend ihren ersten Verfolger aus Den Haag
Der EHC Neuwied steht in auch in den ersten Tag des Jahres 2026 für viele Erfolgsnachrichten. Die Bären haben die beiden Topspiele gegen die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen (2:0) und UltimAir Hijs Hokij Den Haag (5:2) nach reifen und leidenschaftlichen Leistungen verdient für sich entschieden. Der Vorsprung des Tabellenführers ist größer geworden – und er kann am Freitagabend im Icehouse noch weiter wachsen. 16 Zähler wären es, wenn die Bären ab 20 Uhr ihr Heimspiel gegen Den Haag für sich entscheiden. Einige Verfolger haben zwar noch Nachholprogramm zu bestreiten, aber dieses Polster ist ein Ausrufezeichen.
Nun sind aber auch die Bären vor Hiobsbotschaften nicht gefeit. Eine Oberkörperverletzung von Kapitän Jeff Smith hat die Freude über das perfekte Sechs-Punkte-Wochenende überschattet. Smith wird voraussichtlich gut vier Wochen lang fehlen – ausgerechnet jetzt in der entscheidenden Saisonphase. Manager Carsten Billigmann stellt klar, dass man die theoretische Möglichkeit, die noch bis Ende Januar besteht, auf der Importspielerstelle eine personelle Veränderung vorzunehmen, nicht wahrnimmt. „Es ist erstens zum jetzigen Zeitpunkt fast ein Ding der Unmöglichkeit, einen passenden Spieler zu finden, der zweitens für einen so kurzen Zeitraum einspringt, und drittens steht es bei außerhalb jeglicher Diskussion, dass Jeff wieder für uns spielen wird, wenn er wieder einsatzfähig ist. Er bekommt natürlich die Zeit, die er braucht, aber wir hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder auf dem Eis stehen kann“, so Billigmann. Smith ist aktuell der zweitbeste Scorer der CEHL und bester Torjäger.
Im Heimspiel am Freitagabend darf sich der Spitzenreiter auf einen Tabellenzweiten einstellen, der sich seine Position bislang mit überzeugenden Leistungen verdient hat und nach der Heimniederlage gegen die Bären am Sonntag mit einer Extraportion an Motivation an den Mittelrhein reisen wird.
Für den EHC ist es das einzige Spiel des Wochenendes. Überhaupt bricht nun eine Zeit an, in der der CEHL-Titelverteidiger dreimal in Folge nur einmal pro Wochenende gefordert ist. Eine gute Gelegenheit, um noch einmal Kräfte für den Hauptrunden-Endspurt und die die anschließenden Play-offs zu sammeln.
