EHC verpflichtet Robin Erkinjuntti aus Erfurt
Der EHC Neuwied hat mit Robin Erkinjuntti einen fleißigen Teamplayer für die Oberliga-Saison 2026/27 verpflichtet. Der junge Angreifer hat im Alter von 22 Jahren bereits zwei Spielzeiten in der Oberliga bei den TecArt Black Dragons Erfurt verbracht. „Ich möchte der Mannschaft mit meiner Schnelligkeit, meinem Einsatz und meiner Arbeitsmoral helfen. Persönlich will ich mich weiterentwickeln, mich im Team etablieren und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen“, sagt der Deutsch-Finne.
So viele Spieler mit Eishockey-Wurzeln in Bad Nauheim hat es über die Jahre hinweg schon aus der Wetterau nach Neuwied verschlagen. In gewisser Hinsicht gehört auch Robin Erkinjuntti in diese Reihe, allerdings nicht auf dem klassischen Weg. Im April 2004 in der mittelhessischen Eishockey-Stadt geboren, zog er schon im Alter von vier Jahren mit seiner finnischen Mutter in deren Heimatland. Dass eine Junge in Skandinavien früher oder später zum Eishockey kommt, ist ähnlich wie hierzulande die Sache mit dem Fußball. Er spielte im Nachwuchs für Oulun Kärpät und Rovaniemen Kiekko und wechselte vor zwei Jahren erstmals zu einem Verein aus seinem Geburtsland. Erkinjunttis Cousin Tim May spielte damals in Erfurt und stellte den Familienkontakt her. „So hat sich die Möglichkeit ergeben, nach Deutschland zu wechseln und meine ersten Erfahrungen im deutschen Senioren-Eishockey in Erfurt zu sammeln. Dafür bin ich bis heute dankbar“, sagt der Rechtsschütze, der in zwei Jahren in Thüringen viel von den erfahrenen Spielern lernte und sowohl spielerisch als auch körperlich Fortschritte machte. „Diese Erfahrungen möchte ich jetzt in Neuwied einbringen. Der EHC hat auf mich insgesamt einen super Eindruck gemacht. Der Verein hat ambitionierte Ziele, eine starke Eishockey-Tradition und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass Neuwied der richtige Schritt für mich ist. Ich freue mich darauf, Teil der Mannschaft zu sein und meinen Beitrag zum Erfolg zu leisten“, sagt der Bären-Neuzugang.
