Matteas Derraugh kommt aus Stuttgart zu den Bären
Der EHC Neuwied hat für die Saison 2026/27 den Verteidiger Matteas Derraugh verpflichtet. Derraugh? Bei diesem Namen mag es beim Eishockey-Insider klingeln. Doug Derraugh, der Vater des neuen Bären, spielte in den 1990er- und 2000er-Jahren zehn Jahre in Deutschland in der DEL und 2. Liga. Unter anderem verbrachte er drei Spielzeiten bei den Berlin Capitals. In dieser Zeit erblickte Filius Matteas in der Bundeshauptstadt das Licht der Welt. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte er in Deutschland. Vor einem Jahr kehrte der heute 24-Jährige nach seiner erfolgreichen Zeit in nordamerikanischen College-Ligen in sein Geburtsland zurück. Für den Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels sammelte er in 13 Partien 8 Assists. Ein ordentlicher Wert für einen Verteidiger, der auch in Nordamerika zuletzt in der NCAIII für das Lake Forrest College gut scorte. „Ich würde meinen Spielstil so beschreiben, dass ich auf beiden Seiten des Eises meinen Beitrag leisten und mich sowohl defensiv als auch offensiv so viel wie möglich einbringen möchte“, sagt Derraugh, der „nur Gutes über Mannschaft, Verein und Fans des EHC gehört“ habe.
Der Rechtsschütze befindet sich seit geraumer Zeit in der Warteschlange, einen deutschen Pass zu erhalten. Aktuell würde er noch als Kontingentspieler zählen, aber es besteht berechtigte Hoffnung, dass sich das in nächster Zeit noch ändert. Derraugh kommt motiviert und voller Zuversicht nach Neuwied: „Meine Ziele für die neue Saison in der Oberliga sind, die erfolgreiche Tradition in Neuwied fortzuführen und als Mannschaft konkurrenzfähig zu sein.“
„Matteas hat bei seinen vergangenen Stationen bewiesen, dass er stabil in der Defensive ist, aber auch gute Akzente nach vorn setzen kann. Ich gehe davon aus, dass wir den Abgang von Ludvig Hedström mit ihm ordentlich kompensieren können“, sagt EHC-Manager Carsten Billigmann.
