Jeroen Plauschin kommt aus Hannover – Vorschusslorbeeren von Craig Streu

Mit 24 Jahren hat Jeroen Plauschin im höherklassigen Eishockey schon einiges gesehen: Mehr als 100 Mal das Eis in der DEL2, noch häufiger in der Oberliga. „Das ist für uns als Oberliga-Rückkehrer mit unseren Möglichkeiten schon ein Transfer, der sich sehr gut sehen lassen kann. Jeroen ist ein gestandener Verteidiger. Wir freuen uns, dass er unseren Weg mitgehen möchte“, sagt Carsten Billigmann über den ersten Neuzugang des EHC Neuwied für die Saison 2026/27. Der Verteidiger wurde im Nachwuchs der Eisbären Berlin ausgebildet, verbrachte zwei Saisons bei den Selber Wölfen in der DEL2 und kann auf Engagements in der Oberliga bei den Top-Teams aus Halle, Heilbronn und Hannover zurückblicken. Von den Scorpions, mit denen Plauschin im Frühjahr das Play-off-Halbfinale erreichte, wechselt der Defensivmann jetzt zu den Bären, bei denen er auf und neben dem Eis Verantwortung übernehmen will.
Die Eishockeywelt ist klein. Hier kreuzen sich Wege, die den Erfahrungsaustausch ermöglichen. Plauschin zum Beispiel spielte unter dem ehemaligen EHC-Coach Craig Streu in Selb und gemeinsam mit Justin Polok in der Berliner Jugend. „Was mich am meisten überzeugt hat, war, dass alle von einem sehr positiven Mindset des Vereins gesprochen haben. Der stetige Wille, sich Schritt für Schritt zu verbessern und professioneller zu werden, ist etwas, was ich sehr schätze. Ich probiere ebenfalls so zu leben“, erklärt Plauschin. Auch mit Michael Jamieson und Ludvig Hedström hat sich der Neuzugang ausgetauscht.
Die Defensivarbeit gegen den Puck und eine aggressive, physische Spielweise ist das Ding des Linksschützen. „Obwohl mein offensives Spiel nicht meine Hauptverantwortung ist, hoffe es bei den Bären verbessern und ausbauen zu können“, sagt er.
Craig Streu verteilte an seinen Ex-Schützling aus Selb Vorschusslorbeeren, auf seine Einschätzung kann man sich verlassen – das weiß Manager Billigmann. Gleichzeitig erklärt Plauschin: „Craig hat sehr positiv über den Verein, die Stadt, die Fans und die Offiziellen gesprochen.“ Und, da schmunzelt der Verteidiger: „Die Kabine würde mir gut gefallen, meinte er. Vor allem, da er damals geholfen hat, sie zu bauen und einzurichten.“


Foto: Jörn Buschmann