Bären starten mit Heimspiel gegen Heerenveen in die Play-offs

Play-offs – diese acht Buchstaben lassen die Herzen eines jeden Eishockey-Fans höher schlagen. Wenn die K.o.-Runden beginnen und alles bisher Geschehene keine Rolle mehr spielt, startet die schönste Jahreszeit in der schnellsten Mannschaftssportart der Welt. Mit dem Heimspiel am Freitagabend, 20 Uhr, gegen die Unis Flyers Heerenveen beginnt für den EHC Neuwied die Viertelfinalserie, die im Modus best of three ausgespielt wird. „Der Heimvorteil im ersten Spiel ist wichtig für uns“, sagt Manager Carsten Billigmann, der davon überzeugt ist, dass die Mannschaft die enttäuschende Leistung bei der 3:4-Niederlage gegen die Mechelen Golden Sharks vergessen macht. „Ich hoffe, dieses Ergebnis war ein Weckruf zur richtigen Zeit. Die Spieler waren nach dem Spiel in der Kabine sehr geknickt. Wir müssen jetzt wieder das aufs Eis bringen, was wir können. Sonst kann die Saison schneller enden als wir gucken können. In einer kurzen Best-of-three-Serie ist jedes Spiel fast schon ein Endspiel.
Es wird für Neuwied und Heerenveen ein reiseintensives Wochenende am Freitag machen sich die Niederländer auf den Weg an den Rhein, bereits am Samstag gibt‘s den Gegenbesuch der Bären, und falls die Serie nach zwei Aufeinandertreffen unentschieden steht, kommt es an Fastnacht-Dienstag ab 20 Uhr zum dritten und entscheidenden Duell in der Bärenhöhle.
In dieser Saison hatte der EHC gegen Heerenveen einige Probleme. Drei von vier Partien gingen an die Flyers. „Aber wir haben schon oft genug gezeigt, dass wir eine Play-off-Mannschaft sind. Jetzt werden die Uhren auf null gestellt. Die vier Hauptrundenspiele nicht mehr als Statistik“, ist Billigmann genauso wie die Mannschaft auf Revanche aus.