Hiobsbotschaften für die Bären
Das Verletzungspech hat den EHC Neuwied hart erwischt. Nachdem sich Michael Jamieson schon in der Saisonvorbereitung durch einen Puck getroffen, schwer im Gesicht verletzt hatte, müssen jetzt auch Marcus Götz und Kevin Handschuh längere Zeit passen. Bei Verteidiger Götz gestaltete sich die Diagnosestellung etwas komplizierter, aber schlussendlich stand eine echte Hiobsbotschaft fest: Die EHC-Abwehrstütze hat sich im Heimspiel gegen die Hammer Eisbären einen Achillessehnenriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. „Einige Fans haben Marcus schon am vergangenen Wochenende auf Krücken im Icehouse gesehen, aber weil wir das Persönliche immer an erste Stelle rücken, haben wir den ersten Schockmoment sich setzen lassen. Marcus wurde inzwischen in Köln operiert. Er befindet sich beim Ärzteteam im MediaPark in besten Händen“, sagt Manager Carsten Billigmann. Auch Neuzugang Kevin Handschuh stand am Freitag in Leipzig erstmals nicht zur Verfügung und wird voraussichtlich zwei bis drei Monate aufgrund einer Oberkörperverletzung fehlen. Bei Michael Jamieson haben die Bären auf eine schnellere Rückkehr gehofft. Bei ihm hat sich leider herausgestellt, dass die Verheilung seiner Gesichtsverletzung nicht so gelaufen ist wie gewünscht. Jamieson musste sich einer zweiter Operation unterziehen, und ein weiterer CT-Scan in vier bis sechs Wochen wird zeigen, ob sogar noch eine dritte notwendig wird. „Das alles hat uns hart getroffen. Nach unserem guten Saisonauftakt tun diese Verletzungen extrem weh. Wir sondieren derzeit den Markt und schauen, was er hergibt. Harakiri-Aktionen wird es bei uns aber keine geben. Ein Transfer müsste in jeglicher Hinsicht passen. Sportlich wie finanziell“, so Billigmann.
