EHC gewinnt in Stuttgart mit 4:2
Auf dem letzten Schritt der Vorbereitungs-Leiter hat der EHC Neuwied die wichtige Generalprobe mit der bislang schwierigsten Aufgabe vor dem Start in die Oberliga-Nord-Saison erfolgreich gemeistert. Zwei Tage nach der 0:1-Heimniederlage gegen die Stuttgart Rebels entschieden die Bären das Wiedersehen mit dem Süd-Oberligisten auswärts mit 4:2 (1:0; 1:2; 2:0) für sich und holten sich ein gutes Gefühl für den Rundenauftakt am Mittwochabend, 20 Uhr, im Icehouse gegen den EV Duisburg.
Diesmal ohne die jungen Wilden aus Mannheim, zeigte die Mannschaft von Jeffrey van Iersel in Schwaben eine reife Leistung. Zwar hatten die Rebels insgesamt ein Chancenplus, aber mit gut abgestimmter Abwehr, einem sicheren Felix Köllejan im Tor und effektiven Kontern kamen die Deichstädter in einer – wie schon am Freitag – Partie auf Augenhöhe zum Sieg. Gegen Nick Vieregge blieb der EHC im Icehouse ohne Torerfolg, diesmal dauerte es keine zwei Minuten bis zur Führung. Justin Polok schickte Artjom Alexandrov in den Gegenstoß, und der Neuwieder Torjäger traf zwischen den Beinen von David Allavena durch. Danach besaß die Begegnung unverändert den Charakter aus dem „Hinspiel“ beide Mannschaften nahmen sich nicht viel. Bis in der 29. Minute Alexandrov den im hohen Slot freistehenden Kevin Handschuh sah. Der Schuss des Neuzugangs aus Memmingen in den Winkel bedeutete das 0:2.
In einer Stuttgarter Drangphase glich der ehemalige DEL2-Topscorer Matt Pistilli zweimal in Überzahl aus. Zunächst fälschte der frühere Frankfurter den Schuss David Kirchhoffs ab (34.), dann drosch er die Scheibe per Direktabnahme an Felix Köllejan vorbei in die Maschen (40.).
Die Bären blieben bei sich, brachen nicht auseinander. Ganz im Gegenteil. Im Schlussdrittel hatten sie wieder die Nase vorn. Philip Kecojevic luchste den Gastgebern an der eigenen blauen Linie die Scheibe ab und verwandelte den Alleingang eiskalt zum 2:3 (47.). Mit einer sehenswerten Kombination zwischen Marcus Götz, Jeff Smith und Juuso Rajala machte van Iersels Team den Deckel auf die Partie.
Stuttgart: Allavena – Yamak, Ritter, Kirchhoff, Lalonde, Fischer – Watson, Stewart, Gorontzy-Slack, Schubert, Pronin, Poncelet, Pistilli, Schlenker.
Neuwied: Köllejan – Marten, Polok, Plauschin, Götz, Becker, Burghard, Esche, Derraugh – Stumpe, Asbach, Sprez, Rajala, Smith, Handschuh, Chetik, Erkinjuntti, Alexandrov, Dötsch, Kecojevic.
Schiedsrichter: Artur Votler/Vanessa Anselm.
Zuschauer: 382.
Strafminuten: 4:8.
Tore: 0:1 Artjom Alexandrov (Polok) 2‘, 0:2 Kevin Handschuh (Alexandrov, Sprez) 29‘, 1:2 Matt Pistilli (Kirchhoff, Yamak) 35‘, 2:2 Matt Pistilli (Gorontzy-Slack, Ritter) 40‘, 2:3 Philip Kecojevic 47‘, 2:4 Juuso Rajala (Smith, Derraugh) 59‘.
