Local Hero schaffte es mit großem Einsatz in die 1. Mannschaft
Diese Anekdote, wie Kirill Litvinov im Jugendalter, als der Führerschein noch fehlte, seine Eishockeytasche mit der Ausrüstung zu Fuß aus Koblenz nach Neuwied trug, um bei den Bären kein Training zu verpassen, ist zu besonders, um sie an dieser Stelle nicht zu bringen. Sie zeugt von Einstellung, von Liebe zum Spiel. Diese Einstellung führte ihn aus dem EHC-Nachwuchs in die 1. Mannschaft. „Kirill war immer ein Vorbild für unsere Jugendspieler. Er hat gezeigt, dass unsere Tür zur 1. Mannschaft immer offen steht“, schildert Manager Carsten Billigmann. Nimmermüde und immer im Dienste der Mannschaft, arbeitete Litvinov bei jeder Eiszeit um jeden Quadratzentimeter. Seit der Saison 2022/23 gewann der Stürmer mit der Nummer 23 drei Meisterschaften mit dem EHC. Der Abschied aus dem CEHL-Spielbetrieb ist auch für Litvinov der Abschied vom Eis. Er kann den großen zeitlichen Aufwand, den Oberliga-Eishockey in Anspruch nimmt, mit dem Beruf nicht vereinen – und weiß selbst, dass auf dieser Ebene noch einmal ein anderer Wind weht. „Kirill war immer ein besonderer Spiel für uns. Ein Local Hero, dem die Herzen unserer Fans besonders zuflogen. Er hat den EHC-Mentalität bei jedem Wechsel besonders verkörpert“, würdigt Billigmann.
Zudem dankt der EHC auch Mika Schifferdecker für seinen Einsatz bei den Bären. Auch er wird den EHC verlassen.
