Jahresrückblick 2025: Januar bis März

„Die Bären machten Lust auf mehr!“ So beendeten wir unseren Jahresrückblick 2024. Diese sechs Worte können wir nun, zwölf Monate später, komplett auf ein mehr als erfolgreiches Jahr 2025 legen.

Januar:
Der Beginn des Jahres stand komplett im Zeichen des CEHL-Cup-Finales gegen die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen. Die Liga hatte entschieden, dass dieses Finale erstmals in Neuwied ausgetragen wird. Die Vorfreude im gesamten Verein auf dieses Event war sehr groß. Wer dachte, die Bären würden die ersten Begegnungen in der CEHL im Jahr nicht ernst nehmen, der täuschte sich gewaltig. Man siegte in Lüttich, zu Hause gegen Heerenveen (dies war auch zugleich der erste Sieg gegen die Mannen von der Nordseeküste) und in Den Haag.
Nun war der große Tag gekommen. 1800 Zuschauer, darunter auch viele Fans aus Geleen, verfolgten ein hochklassiges Finale in der Deichstadt. Die Bären zogen mit 4:7 den Kürzeren und die Eaters nahmen den Pokal völlig verdient mit in die Niederlande. Natürlich war man enttäuscht, konnte aber auch nicht wirklich die Wertigkeit dieses Pokals einschätzen. Play-offs mitten in der Saison kannten wir bis hierher nicht!
Auch dies warf die Bären nicht um. Im Lauf des Januar siegte man in Mechelen, gegen Herentals und in Leuven. In Geleen unterlag der EHC allerdings erneut. Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass die Bären und die Eaters die stärksten Mannschaften in dieser Saison sind.

Februar:
Die Bären marschierten weiter und verloren kein Spiel mehr bis zum letzten Spieltag. So ruhig der Februar auch verlief, suchte man Verstärkung für das VIP-Team und fand diese auch. (Hinweis: Wenn ihr Lust und Interesse habt, den EHC ehrenamtlich als Staff zu unterstützen, meldet euch bei uns! Der Verein braucht immer Leute, vor allem rund um den Spieltag, um die Abwicklung sicherzustellen). Als klarer Favorit gegen die Golden Sharks Mechelen hatten die Bären den ersten Platz auf dem Silbertablett liegen. Die Bären patzten und natürlich wurden die Stimmen laut, dass man diese Niederlage extra hergeführt hatte, um im Viertelfinale nicht auf den Angstgegner aus Heerenveen zu treffen. Allerdings blieben die Bären auf Platz eins, da zeitgleich Geleen ebenso verlor. Damit gingen die Bären mit der besten Ausgangssituation und Heimrecht in allen Play-off-Runden ins Viertelfinale.

März:
Die Play-offs starteten, und gefühlt war der Angstgegner aus Heerenveen keine Hürde für die Bären. Man „sweepte“ sich in zwei Spielen ins Halbfinale. Dort traf man, wie in der Vorsaison, auf UltimAir Hijs Hokij Den Haag. Intensive Partien, in denen die Bären nur Spiel zwei an der Nordsee verloren, folgten. Was ein Erfolg. Der EHC stand nach der Vorsaison erneut im Finale. Gegner waren die Snackpoint Eaters aus dem niederländischen Geleen.
Die beiden besten Mannschaften starteten intensiv vor über 2000 Zuschauern in der Bärenhöhle in die Serie. Der EHC siegte im ersten Duell knapp und holte sich die wichtige Serienführung. Doch Play-off-Serien sind alles andere als planbar. Limburg-Geleen zog Spiel zwei und gewann anschließend auch in der Deichstadt. Somit war gehörig Druck auf dem Kessel beim EHC. Der Gedanke war an diese unglückliche Niederlage in der Vorsaison in Lüttich, war natürlich im Hinterkopf. Allerdings wischten alle im Verein diesen schnell weg. Man wollte zurück in die Bärenhöhle und diesen verdammten Pokal in die Deichstadt holen. Man reiste mit der maximalen Anzahl an verfügbaren Gästekarten nach Geleen und holte das entscheidende Spiel fünf nach Neuwied. Beim 5:2-Sieg überzeugte man auf ganzer Linie. Nur einen Tag später war es dann bereits so weit. Vor 2200 Zuschauer in der ausverkauften Bärenhöhle standen sich die stärksten Teams der laufenden Saison final gegenüber. Erneut in Neuwied – erneut ging es wie im Januar um einen großen Pokal. Die Bären legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 3:1. Geleen glich allerdings den Zwei-Tore-Rückstand im letzten Drittel aus und die Bären kämpften um alles. Nicht wieder Lüttich – ihr wisst schon. Wenige Minuten vor Schluss die Erlösung. Und ganz ehrlich, den Ablauf werden wir ewig nicht vergessen. Pass an die blaue Linie. Finn Walkowiak hat eigentlich keine Anspielstation und entscheidet sich, den Puck Richtung Tor „zu werfen“. Ob ihn jemand vor dem Tor abfälschte oder nicht, die Bären gingen mit 5:4 in Front und das Dach des altehrwürdigen Icehouse hob das erste Mal ab. Die letzten Sekunden, wir hören sie euch noch heute runterzählen, – und es war vollbracht. Die Bären sind Meister der CEHL. Die größte Meisterschaft der vergangenen Jahrzehnte war unter Dach und Fach. Welch ein Jubel, welch eine Erlösung, als Kapitän Jeff Smith dieses verdammt große Ding in Richtung Hallendecke riss. Der erste Titel zu Hause in Neuwied und gefühlt eine Einheit auf dem Eis, neben dem Eis und auch auf der Tribüne, die ihres Gleichen sucht. Neuwied ist speziell, Neuwied ist besonders…

Verfolgt in den kommenden Tage unsere Kanäle für Teil zwei und drei des Jahresrückblickes 2025!