Cup-Sieger Limburg-Geleen kommt am Freitag nach Neuwied – In Den Haag wird’s nicht einfacher

Bei den Spielen des EHC Neuwied sind am Wochenende die Spitzenmannschaften der Central European Hockey League (CEHL) unter sich. „Vor uns liegen zwei harte Aufgaben“, sagt Trainer Jeffrey van Iersel zum Heimspiel gegen seinen Ex-Verein, die Snackpoint Eaters Limburg-Geleen, am Freitag ab 20 Uhr im Icehouse und dem Gastspiel am Sonntag ab 19 Uhr bei Ultim Air Hijs Hokij Den Haag. In Tabellenständen ausgedrückt bedeutet das: Der Tabellenführer vom Mittelrhein (9 Spiele, 23 Punkte) bekommt es mit dem Rangzweiten Den Haag (7 Spiele, 19 Punkte) und dem Vierten Limburg-Geleen (6 Spiele, 12 Punkte) zu tun. „Es werden zwei wichtige Spiele um die vorderen Plätze“, hebt Manager Carsten Billigmann die Bedeutung hervor.
Der 2:1-Arbeitssieg in Mechelen und die 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Unis Flyers Heerenveen zeigten deutlich auf, woran es bei den Bären derzeit hapert – oder wie van Iersel und Billigmann hoffen – haperte: Der EHC machte in beiden Partien aus einer Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten deutlich zu wenig. „Gegen Heerenveen waren genügend Möglichkeiten da, das Spiel in 60 Minuten oder in der Verlängerung für uns zu entscheiden“, analysierte der Bären-Trainer.
Die Eaters spielen als amtierenden CEHL-Cup-Sieger gegen CEHL-Meister Neuwied zum fünften Mal mit ihrem finnischen Neuzugang Vili Vesalainen, der mit sechs Vorlagen bereits hinlänglich seine Übersicht unter Beweis gestellt hat. Der 28-jährige Angreifer hat die erste Phase der Saison im französischen Courchevel verbracht. In der Saison 2022/23 stürmte er in der Oberliga Süd für den EHC Klostersee und kam in 39 Spielen auf 28 Scorerpunkte. Auch Den Haag wurde auf dem Transfermarkt noch einmal tätig: Bartek Bison kehrte nach einem kurzen Abstecher zu den Harzer Falken nach Den Haag zurück.
Beim EHC gibt’s am Wochenende die letzten Folgeerscheinungen der Faustkampf-Veranstaltung gegen Heylen Vastgoed HYC Herentals zwischen den Jahren. Nach Justin Polok und Marcel Marten ist nun auch die Sperre gegen Maximilian Wasser abgelaufen. Kirill Litvinov ist hingegen noch zweimal außenvor.