Dortmund und Lauterbach: Zwei nicht zu unterschätzende Gegner

Es gibt in der Eishockey-Regionalliga West mit ihrem großem Leistungsgefälle Spiele, vor denen wissen die mitfavorisierten Neuwieder Bären, dass sie unter normalen Umständen gewinnen sollten, es gibt solche – wie das mit 3:2 nach Verlängerung gewonnene Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens vor knapp zwei Wochen –, in denen der Gegner nicht allzu weit entfernt ist und es gibt die Partien dazwischen. Zwei davon hat der EHC an diesem Wochenende zu bestreiten. Am Freitagabend gastiert die Mannschaft von Trainer Leos Sulak ab 20 Uhr bei den Eisadlern Dortmund, am Sonntag empfängt sie ab 19 Uhr die Lauterbach Luchse im Neuwieder Icehouse.
„Wenn wir unsere Leistung abrufen und konzentriert auftreten, sind auf jeden Fall zwei Siege möglich. Aber eine zu lasche Herangehensweise dürfen wir uns in beiden Begegnungen nicht leisten. Dortmund und Lauterbach sind nicht zu unterschätzen“, sagt Neuwieds Manager Carsten Billigmann über die nächsten beiden Kontrahenten aus Westfalen und dem Vogelsbergkreis.
Dortmund hat mit Robin Loecke, dem ehemaligen Iserlohner DEL-Profi Matthias Potthoff, Oliver Kraft, Tommy Kuntu-Blankson, Igor Furda und Co. etliche ehemalige Leistungsträger der Hammer Eisbären in seinem Aufgebot. Auch der ehemalige Neuwieder Förderlizenzspieler Noah Bruns jagt seit dieser Saison für die Eisadler dem Puck hinterher.
Die Luchse Lauterbach sind ein Rückkehrer in die Regionalliga West. Zuletzt in der Saison 2018/19 ein Gegner der Neuwieder, kehrten die Hessen zuletzt in den Spielbetrieb im eigenen Landeverband zurück und geben nun nach dem Meisterschaftsgewinn in der Hessenliga als Gastmannschaft ihr Comeback in Nordrhein-Westfalen. „Sie stellen eine junge Mannschaft, die von erfahrenen Spielern wie Tobias Schwab, Emanuel und Julian Grund sowie André Bruch geführt wird“, weiß Billigmann über den zweiten Gegner des Wochenendes zu berichten.
Konnte EHC-Trainer Leos Sulak beim knappen Sieg gegen Ratingen auf gerade einmal elf Feldspieler zurückgreifen, so sieht es in personeller Hinsicht für die bevorstehenden Aufgaben wieder besser aus. Die Erkältungswelle, die das Team vor knapp zwei Wochen ereilte, ist inzwischen wieder abgeebbt. Zudem sind die gegen Ratingen gesperrten Verteidiger Daniel Pering und Kirill Klyuyev wieder einsatzberechtigt. Gute Nachrichten gibt es auch von Youngster Tim Vogel. Beim Neuzugang aus Bad Nauheim bewahrheitete sich der befürchtete Kreuzbandriss zum Glück nicht. Seine ersten Ligaspiele für die Deichstädter wird der unlängst nachverpflichtete Alexander Spister absolvieren, von dem sich Manager Billigmann und Trainer Sulak ob seiner Oberliga-Erfahrung und Qualitäten einiges versprechen


Tobias Etzel spielte vor knapp zehn Jahren für Lauterbach. Am Sonntag trifft er auf seinen Ex-Klub.