Bären stehen am Donnerstag letztmals in 2021 auf dem Eis

Die Dinslakener Kobras haben am Sonntagabend bewiesen, dass auch der EV Duisburg zu bezwingen ist. Die Giftschlangen waren die erste Mannschaft in dieser Saison in der Eishockey-Regionalliga West, die die Füchse bezwang und somit vom ersten Tabellenplatz verdrängte. Gelingt das auch dem EHC „Die Bären“ 2016? Neuwied bestreitet am Donnerstagabend ab 20 Uhr sein letztes Spiel des Jahres im Fuchsbau.
„Wir haben gegen Dortmund eine gute Leistung gezeigt“, schöpft Trainer Leos Sulak Zuversicht aus dem 14:4-Sieg gegen die Eisadler am zweiten Weihnachtsfeiertag, dass der erste Durchhänger mit den Niederlagen gegen Dinslaken und Neuss hinter seinem Team legt. Allerdings weiß Sulak natürlich auch, dass die Herausforderung in der Wedau größer sein wird als die zurückliegende. Der EVD verfügt über einen breit aufgestellten Kader mit viel Qualität. Das bekam der EHC bei seiner 1:5-Niederlage in Duisburg am 5. Dezember zu spüren. „Wir müssen mit allen fünf Spielern zurückarbeiten“, hebt Trainer Sulak das defensive Verantwortungsbewusstsein in den Vordergrund.
Ein wichtiger Spieler muss bis auf weiteres passen: Maximilian Wasser zog sich gegen Dortmund Frakturen an Sprung- und Fersenbein sowie Bänderverletzungen zu. Nach einer anstehenden Operation hofft Wasser, in gut sechs Wochen wieder die Schlittschuhe anziehen zu können.
Mit 14 Toren gegen Dortmund hat sich der EHC den Frust über die Niederlage in Neuss von der Seele geschossen. Das tat dem Selbstvertrauen der Mannschaft gut. Aber bei vier Gegentoren hatte Dortmund hier und da auch zu viel Freiraum. Das muss das Sulak-Team in Duisburg verhindern, denn die Füchse werden Nachlässigkeiten konsequent bestrafen.

Vorne produzieren, hinten einbremsen: Von den EHC-Angreifern (hier Björn Asbach) fordert Trainer Leos Sulak in Duisburg auch im Rückwärtsgang vollen Einsatz.