Runde mit Partien gegen Benelux-Teams in Aussicht

Die Partien in der Eishockey-Regionalliga West gegen Hamm, Herford oder Diez-Limburg sind für den EHC „Die Bären“ 2016 immer wieder aufs Neue Höhepunkte. Aber weil nach dem Aufstiegsverzicht der Wiehl „Penguins“ sowie den Rückzügen des EC Lauterbach und der Soester EG nur noch sieben Teams der Liga angehören, mahnt EHC-Teammanager Carsten Billigmann: „Wir brauchen Abwechslung.“ Diese ist nun nach Tagen der Ungewissheit bezüglich des Modus wieder in Sicht. Verbands- und Ligaführung haben nach Rücksprache mit den Vereinen die Initiative ergriffen. Die Idee: Die West-Regionalligisten könnten mit Klubs aus der mit niederländischen, luxemburgischen und belgischen Teams besetzten Bene-League einen Pokal ausspielen. „Da wären einige attraktive Gegner dabei, und diese Runde würde uns vor allem als Bonus wieder mal etwas Neues bescheren“, sagt Billigmann. In diversen Vorbereitungsspielen haben die Bären bereits Erfahrungen mit Teams wie Lüttich und Herentals gesammelt. „Das waren immer harte Brocken, da ging es ordentlich zur Sache“, erinnert sich der EHC-Manager.
Bis zum 22. Juli sollen die West-Regionalligisten dem Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen mitteilen, ob sie an der Runde teilnehmen wollen. Der EHC hat bereits zugesagt, die Freigabe des rheinland-pfälzischen Verbandes liegt den Neuwiedern vor. „Wir mussten keine Sekunde überlegen. Wir brauchen sowohl für den Verein als auch für den Fan Abwechslung in der Saison und einen möglichst attraktiven Spielbetrieb, damit die Zuschauer auch weiterhin Spaß daran haben, in die Hallen zu gehen und dürfen nicht verlieren, was wir uns aufgebaut haben. Leere Hallen würden die Vereine bestrafen und dafür sorgen, dass man nie wieder nach oben in Richtung Oberliga schielen kann.“