Fünf Teams stimmen gegen Vorschlag

Im Rahmen der Ligatagung zur Saison 2019/20 in der Eishockey-Regionalliga West mussten sich die Verbandsführung und Vereinsvertreter durch den Rückzug der Lauterbacher Luchse und den Aufstiegsverzicht der Wiehl Penguins über einen neuen Modus Gedanken machen (wir berichteten). Unter anderem stand zur Debatte, dass die Mannschaften entsprechend ihrer Hauptrundenplatzierung Bonuspunkte in die Zwischenrunde mitnehmen (sechs Zähler für Platz eins, fünf für Platz zwei und so weiter). Über diesen Vorschlag konnten die Klubs nach der Tagung an der Düsseldorfer Brehmstraße abstimmen. Das Ergebnis von 4:4 Stimmen bedeutete die Ablehnung. Während die Hammer Eisbären, der amtierende Meister Herforder EV, der EHC „Die Bären“ 2016 aus Neuwied und die EG Diez-Limburg die Bonuspunkte-Regelung befürworteten, waren die Ratinger Ice Aliens, die Dinslakener Kobras, die Soester EG und der Neusser EV dagegen.

Die neue Saison beginnt am letzten Septemberwochenende mit einer Doppelrunde, die am 19. Januar endet. Die Top-Sechs ziehen in die Zwischenrunde (24. Januar bis 23. Februar) ein und spielen hier noch zweimal gegen jede andere Mannschaft, während der Hauptrundensiebte und -achte in der Abstiegsrunde gegen die besten Landesligisten um den Klassenverbleib kämpft. Die Erst- bis Viertplatzierten der Zwischenrunde erreichen das Play-off-Halbfinale (28. Februar bis 10. März), das genauso wie das Endspiel (13. bis 29. März) im Modus „Best-of-Five“ ausgetragen wird.