Ur-Bär kehrt in die Erste zurück

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Einmal Neuwieder, fast immer Neuwieder. Christian Neumann hat im Jahr 2001 seine ersten Spiele im Icehouse bestritten, damals in der U14-Mannschaft des SC Mittelrhein. Seitdem hat ihn die Bärenhöhle nicht mehr wirklich losgelassen. Ja, da waren immer einmal wieder kurze Abstecher ins Nordrhein-Westfälische, nach Köln, Troisdorf, Iserlohn, Bergisch Gladbach, aber Neuwied blieb immer für den Stürmer immer der Heimatverein mit großem Identifikationsfaktor. „Wer so lange in Neuwied gespielt hat, muss nicht lange überlegen, wenn er gefragt wird, ob er auch nächste Saison hier aufläuft“, sagt der 26-Jährige. Neumann wurde gefragt, und hat ohne großes Zögern unterschrieben.
In der Oberliga sah man Christian Neumann in der vergangenen Saison nicht auf dem Eis, obwohl er von Trainer Craig Streu eigentlich eingeplant war. „Aber aus beruflichen Gründen habe ich das nicht hinbekommen und stattdessen in der zweiten Mannschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga gespielt“, erklärt er. So musste der gebürtige Linzer teilweise schweren Herzens zusehen, wie seine Teamkollegen im proppenvollen Icehouse mit ihren Auftritten begeisterten. So gerne hatte er selbst dazu beigetragen. „Es tat weh, draußen stehen zu müssen.“
Aber die Zeit ändert sich nun wieder. In der Regionalliga ist Neumann nämlich wieder an Bord. „Ich freue mich riesig darauf. Und genauso sehr, dass es in Neuwied mit dem Eishockey überhaupt weitergeht.“