45 und noch lange nicht müde: „Halfi“ kommt zurück

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Wie viele Spiele Andreas Halfmann in seiner Eishockey-Laufbahn in Neuwieder Diensten absolviert hat? „Es müssen so um die 500 in den vergangenen drei Jahrzehnten gewesen sein“, kalkuliert der Verteidiger-Routinier. Irgendwann hört man auf, genau Strichliste zu führen – erst recht, wenn sich die Verbundenheit zum Verein über einen derart langen Zeitraum erstreckt. Und es werden ab Anfang Oktober noch einige Partien dazukommen für den Mann, der bereits bei der Neuwieder-Erstliga-Meisterschaft 1997 (und schon lange davor) seinen festen Platz in der EHC-Defensive hatte. Halfmann kommt zurück in die Deichstadt. „Sind wir nicht so etwas wieder der Neuwieder Rettungsschirm?“, fragt er schmunzelnd. Wir, das sind heimische Leute, auf die Verlass ist, wie eben er selbst oder der neue EHC-Trainer Jens Hergt.
Andreas Halfmann hatte vor zwei Jahren ein Angebot gemacht, auf das die Neuwieder Verantwortlichen jetzt gerne zurückkommen: „Wenn ihr mich irgendwann braucht, dann sagt Bescheid“, hatte er damals angekündigt, dass er im Fall der Fälle wieder für seinen Heimatklub aufläuft. Die vergangene Saison verbrachte „Halfi“ in Reihen der EG Diez-Limburg in der Hessenliga. Der 45-Jährige hätte an der Lahn wohl auch verlängert, wenn nicht noch vorher der Anruf aus Neuwied gekommen wäre. „Diez war gut, aber Neuwied ist besser“, sagt der Abwehrrecke. Erstens kann er jetzt wieder quasi vor der eigenen Haustür spielen, zweitens können die Kinder immer zuschauen, wenn der Papa auf dem Eis steht und drittens ist der EHC für ihn nach wie vor eine Herzensangelegenheit.